Donnerstag, 26. Mai 2011

ER-LEBT

Wien, spät in der Nacht. Tage, viele Tage danach.
ERinnerungen! ER-LEBT!

LEBEN


Musik die durch meine Ohren dröhnt. Rammstein mit dem Lied Reise, Reise. Vor mir die Pinnwand mit meinem Wunschbild, der Visualisierung meines Zieles. Ein grosses Ziel, die Welt mit dem Motorrad zu leben. ER leben! ÜBER leben? BE leben... LEBEN

Gesichter und Momente sausen durch meine Hirnwindungen.

Was war das, was da passiert, was mit mir passiert ist? LEBEN! Leben und Sonnenstrahlen in die Tiefen meiner Seele. Dreck, Schweiss, Abenteuer und Erschöpfung in der Umarmung der Weiten Amerikas.

Eingeatmete Schicksale, Fassaden und Tränen.

Den Kopf durchgeblasen in endlosen Strassenkilometern. Asphalt, Schotter, Schlamm und Wasser.

ANGST


Angst? Keine die langsam den Rücken hochkriecht. Keine, die dich schleichend in Besitz nimmt und die Luft zum Atmen. Und dann doch. Vorhanden in gewissen Momenten der Gefahr.

Fast gestorben. Eingeklemmt in der Geschwindigkeit des Zusammenpralls. Behütet. Gut behütet von meiner privaten Armee an Schutzengeln und der positiven Energie besonderer Menschen.

Wunderschöne Welt, ER-LEBT. Gesehen, berührt, gerochen und geschmeckt. VORgesehen und doch nicht. Gedacht, erfahren und begeistert von dem was wirklich ist. So anders als jedes Foto, jeder Streifen am Bildschirm.

TIERE


Gezittert. Gezittert vor Erregung im Sucher meiner Kamera. Dem Grizzly Bären in die Augen gesehen. Tief hinab in die gefrässigen Augen. Geschützt. Beschützt. Gesehen wie ein GRIZZLY MAN.

Das Auftauchen eines Grauwales aus den  Wellenbergen Alaskas. Brrrr. Gänsehaut. Faszination in den aufspritzenden Fluten der bewegten Massen. Tief beeindruckt, fasziniert und oft SPRACH-LOS.

AUCH. Fasziniert von der Sanftheit eines Schmetterlings, dem Kreischen eines Vogels und dem Wasserflug eines Stachelrochens. Geschenke der Seele die meine Augen liebkosten.

KINDER


KINDER, LEBEN, FREUDE.

Von NeuGIER gepackt, gefragt, bestaunt. WISSEN. Kinden wollen WISSEN.

Wer? Was? Wohin? Warum? Woher? Wie weit? Wieviel?

Lebewesen mit ZUkunft. Viel ZUkunft.

Kein Gameboy, keine TV- Nachmittage, gelangweilte Shoppingtouren mit den DesignerMUTTIS.

KIND sein DÜRFEN. Spielen, Freunde, Kontakte, Spass am LEBEN und NEUgier auf das LEben.

TOD


GElebt. GEtötet. GEstorben. GEsehen. Eingeweide, Blut, starre Augen die nichts mehr sehen. Der Blick darauf. Entsetzen. Verwesungsgestank den man nicht mehr aus den Nasenhöhlen bringt, der sich bis ins Gehirn durchfrisst.

Und dann die Faszination. Ein aufgerissener Schlangenkörper. Das Maul. Das Maul weit aufgerissen. Bereit zum letzten Kampf, der nie stattgefunden, nie eine Chance bekommen hat.

Der Wunsch den Tod in der Hand zu halten. Den leblosen Körper. Die Seele entschwunden, das Blut festgeklebt. Wie der Blick durch ein Fenster - ferne und manchmal doch sehr nah.

Nur ein Schimpfwort oder doch ein Esel? Den Schädel zertrümmert im Wüstensand. Harrend der Knochenbereinigung durch die fliegenden Freunde, verwandelt in den weissen Schimmer zuckender Würmer. REINgefressen in das Fleisch. NahrGUT im Kreislauf.

MEX - I - KO

GrabSTELLE im 30.000 Tote Männer Land. Trauer, Tränen, Lachen und Schmerz. Unverstandener Schmerz. Gefragt. Gefragt, gehört, versucht und dann doch - VERstandEN.

Ausgeliefert der Geldgier zivilisierter Mörderbanden im Mäntelchen des Kampfes gegen die DRO(H)genBANDEN.

SONNENUNTERGÄNGE


GeWALTige Pracht am Aberndhimmel.

Emotion - gewaltige Emotion. Farbspiel der Gedanken, fasziniert im Moment, kurz festgehalten in der ständigen Veränderung. VERschwunDEN.

Verschwunden in der Dunkelheit der Nacht. UND. Am nächsten Tag - möglich, aber auch nicht.
Schöner, noch schöner, oder GARnicht!

GAUMENFREUDEN


Gaumenfreudige Erlebnisse im Abendrot der Geschmäcker. GE-nossen und GE-lebt. Erbrochen und rausgespritzt aus den Windungen meines Darmes und Rachen. GLEICHzeitIG! ER-lebt.

GEfischt, GEkocht, GEbacken, GEgrillt und GEnossen.

Dem Essen der fetten Leute des Nordens entkommen. Der wärmende Geschmack Zentral- und Südamerikas. Ein Traum festgefahren in den Tagen der Realität.

Mmmmmhhhhhhh. Aaaaaaahhhhh. Oooooohhhhh. WAHN-sinn.

EINSAMKEIT


EINsamKEIT. Endlose Weiten der Einsamkeit. Tage voll der Begegnung und Tage ohne.

Gewünscht, gesucht, gefunden und erlebt.

Genuss in den einsamen Welten Amerikas. AN-DERS. So ganz AN-DERS.
Stille Bergwelten und Wüsten. Bewusstes SEIN. Allein. Ganz allein und doch kein Schmerz.

Endlose Weiten der Ruhe, des Findens und der Sprachlosigkeit.

KUNST


KUNST-GE-NUSS.

Mal mehr, mal weniger. Immer präSENT. Oft viele tausend Jahre ALT.

GUte Kunst, SCHLECHte Kunst. Gut bestückte MUSEen im REICHE-MENSCHEN-LAND.
Alles nur eine Frage des GelDES?

No, no, no.... Teil des Alltags und nicht der grossen Einzelinszenierungen.

FOTOGRAFIE


Begonnen als DIGITALbekameraTER meiner letzten Motorradreisen in €uropa und im Nahen Osten.

Aufgestiegen in die Spiegel-REFLEX-te Welt von NIKON. Ständig am Körper getragen um auch den schnellen Moment eine ErinnerUNG zu geben.

Seit Mexiko emporgeschwungen in den Olymp der PLAYboyFOTOGRAFEN auf der Suche die SchönHEIT der Alltagsmenschen entdeckt glänzen zu lassen.

Hinabgestiegen in die Bezirke Perus. BEstohlen, NACHgerannt, AUFgesprungen, VERfolgt und doch nicht zurückgekauft.

MENSCHEN


Fasziniert vom REICHtum der ARMen. Geschenk. Ein Lächeln gechenkt.

Verstehen durch Erleben. Reisende im Strudel der Kontinente auf der Suche nach.... ja wonach eigentlich?

Tolle, faszinierende Gespräche mit eben-solchen Menschen!
GEholfen, GEsprochen, DISkutiert, KONtaktiert, GEöffnet und BEstohlen.

Freude. Unbändige Freude die mich die Menschen erleben lassen.

ABgeLEGT die Präpotenz der REICHen urteilen zu wollen, was ARM ist.

Dankbar! DANKBAR! Unendlich dankbar für die vielen tollen Menschen, die meine Reise und mein Leben bereichert haben!

MOTORRAD


Ja! Eine KTM, eine Enduro, eine Reiseenduro!!!!

Die treue Begleiterin meiner Reisekilometer. Leistung, Zuverlässigkeit und die Kraft von 98 PS, die mich durch die schwierigsten Erlebnisse treu begleitet haben.

Nach über 90.000 Kilometer - begraben in die ewigen Jagdgründe der Motoren. NEU. Mit neuem Herz verharrt in Lima auf meine .........

RÜCKKEHR


Die nach ÖsterREICH: 
Kalt, unfreundlich, fremd und gar so anders. Überrascht wie fremd einem das Bekannte werden kann.

Die nach SÜDamERIKA: 
Motivation meines DAseins um wieder DORTzusein.

RESUMÈ


Tiefe Dankbarkeit. Dankbar mir einen Traum erfüllt zu haben. Dankbar den Menschen, die im Hintergrund dies erst ermöglicht haben - Kathi, Sylvia, Elisabeth, Andreas, Gerhard, Manfred, Walter, Christian, Vicky, Rey, Alan, Paula, Renate, Veronika, Gerhard, und viele weitere Personen.

Ich bin ein A B E N T E U R E R!

Ich kann alles erreichen, was ich will. Die Kraft der Gedanken öffnet einem erst den Horizont der Möglichkeiten.

Du hast nur ein LEBEN. Es gibt keine 2. Chance und nur du alleine bestimmst, was du aus deinem Leben machst.

Danke meiner Familie und im Besonderen meinem Vater!

Kommentare:

  1. Wie schön von Dir zu hören! Ist richtig, dass du zurück gehst! Unbedingt musst Du die Salar (die Salzwüste/Salzsee) in Bolivien ansehen! Wirklich ganz besonders - und dann bin ich gespannt, was da für schöne Fotos rauskommen :)!! Wir werden nächstes Jahr ein wenig in Indien im Krankenhaus arbeiten :). Dann wird der Blog auch weitergeführt! Im Sommer fahren wir auch mal durch Österreich, vielleicht läuft man sich über den Weg ;)? Ganz liebe Grüße an den südlichen Nachbarn von Abenteurern an den Abenteurer ;)!
    theresa und Philipp

    AntwortenLöschen
  2. Mucho salidos de Alemania!

    Meldet euch, wenn ihr in Wien vorbeikommt. Wenn es passt könnt ihr bei mir übernachten....

    Ich müsste dann halt nur ein Stockbett besorgen, da der Philipp in der Nacht ja so gerne Flugübungen macht.......:)))

    AntwortenLöschen