Donnerstag, 30. September 2010

ROUTE 66

Mittwoch, 29.9.2010: Flagstaff/USA-Arizona nach Needles USA/Kalifornien
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Ich habe das Motel genutzt um 2 Blogs fertig zu schreiben. Heute bin ich sehr früh aufgewacht und habe mir dann ein warmes Schaumbad eingelassen - herrlich.


Durch das frühe Aufstehen habe ich auch genug Zeit das Motorrad zu checken. Ich muss die Kette etwas nachspannen und schmieren und den Ölstand überprüfen.

Ich mache das am Parkplatz vor dem Motel und stelle die Kettenspannung etwas nach. Dazu muss die Hauptschraube vom Hinterreifen gelöst und die beiden Stellschrauben raus geschraubt werden.

Anschliessend schmiere ich die Kette mit einem speziellen Spray für O- Ringe.

Um den Ölstand zu prüfen brauche ich eine gerade Fläche und fahre rüber zur Tankstelle, die keine 30 Meter entfernt ist. Der Ölstand passt und ich fahre wieder rüber zum Motel Parkplatz.

Das Werkzeugsetz ist jedoch verschwunden -  eine orange Tasche mit KTM drauf und alle Werkzeugschlüssel, die ich noch nicht weggeräumt hatte, da ich noch etwas nachstellen wollte.


DAS DARF DOCH NICHT WAHR SEIN!!! Ich war keine 3 Minuten von dem Platz weg. Ich rein zur Rezeptionistin und frage ob sie wen gesehen hat. Ich frage einen neu angekommenen Gast - er hat nichts gesehen.


Die Rezeptionistin verweist auf ein paar Arbeiter, die im Motel übernachtet haben. Ich wieder raus - nein sie haben nichts gesehen und dann fahren sie auch schon weg.
Ohne dem Werkzeugset kann ich keine Reparaturen am Motorrad machen, da sind Spezialschlüssel dabei. Wenn das jetzt schon so losgeht, wie soll das dann in Südamerika werden.


Die Arbeiter von vorhin kommen mir nicht ganz geheuer vor und ich renne rüber zur Tanstelle, vielleicht haben sie dort noch gehalten.

Das Auto steht am Parkplatz. ich rein. 2 Leute im Arbeitsoverall stehen am SUBWAY Schalter. Ich frage sie, ob sie die Arbeiter von vorhin sind und im Motel 6 übernachtet haben.

Einer sagt NEIN, aber sie sind es. Ich spreche sie noch einmal auf das Werkzeug an . sie haben nichts  gesehen. Ein Mexcikaner zeigt mir den Van - ich kann alles durchsuchen, was ich jedoch nicht mache, da das ganze Auto voller Werkzeug und Material ist.

Es hat keinen Sinn. Ich packe meine Sachen und düse verärgert ab. Plötzlich reisst es mich! Das Hinterrad ist ja noch gar nicht richtig festgeschraubt.

Ich bremse mich ein, inzwischen habe ich schon 8 Kilometer am Tacho. Im Reifenreparatursatz ist zum Glück auch ein passender Schlüssel dabei, der ist unter dem Sitz.


Alles wieder abschnallen, Schlüssel raus, Schraube festziehen und dann...


... verbrenne ich mir den rechten Unterarm am Auspuff. AAAhhhaaa.....


Wass ist das heute für ein sch.... Tag?

Alles wieder aufpacken, festzurren und dann gehts endlich weiter. Dieses Mal mit festgezogener Schraube. Nicht auszudenken, was da passieren hätte können.

In Seligmann beginnt einer der noch bestehenden Reste der ROUTE 66. Da muss ich hin.


Plötzlich ist alles voll Rauch. Ein Waldbrand, gleich vor mir.

Bei den vielen verbrannten Wäldern, auf meiner bisherigen Reise in Alaska, Kanada und USA ist dies der erste noch aktive Waldbrand, den ich sehe.


Ich reduziere die Geschwindigkeit, fahre vorbei und sehe, welche riesige Fläche von dem Brand betroffen ist. Nicht umsonst wird überall vor dieser Gefahr gewarnt.

Und dann bin ich endlich auf der ROUTE 66. Es ist interessant - wenn ich in Österreich jemanden von meiner Reise erzählt habe und die USA erwähnt habe, ist fast immer der Begriff Route 66 gekommen.

Da hat sich was in unseren Gehirnen eingebrannt durch diverse Filme...


In Seligmann ist alles voll mit den Route 66 Symbolen.


Es gibt ein eigenes Museum und fast in jedem Gebäude gibt es einen Souvenirshop.


Vor einem Geschäft steht ein rosa Cadillac mit einer Elvis Puppe, zu der man sich dazusetzen kann für ein Foto mit dem King.


Mir ist das ganze zu kitschig und ich gebe ordentlich Gas.


Die Strasse selber ist dann nichts besonderes, wie eine von vielen endlos langen Strassen, die durch Amerika gehen.

Es ist sehr wenig los und der Zustand der Strasse wird scheinbar aus nostalgischen Gründen nicht wirklich verbessert.


Ein Schild weist auf ein Restaurant hin und ich biege ab.


Hier steht nur ein kunststoffgepolsterter VW- Käfer, ich muss noch ein paar Meilen weiter in die Pampas fahren.


Dann bin ich angekommen - es ist ein Restaurant mit angrenzender Naturhöhle, die zur Besichtigung ansteht.


Es begrüsst mich eine eher hölzerne OMA mit eigenem Route 66 Bier und amerikanischen Flaggen.



Ich bestelle mir ein CHILLI und bin dann doch etwas verwundert, was da angebracht wird.


Ein weisses Brot aufgeschnitten mit einerm Wüstel  und darüber etwas Chilli gegossen und eine Gurke drauf gelegt, sowie ein kleines Suppenbecherl mit den Standard Käsekesen dazu.

Ich sollte in Zukunft die Speisekarten besser lesen ..... oder meine CHICKEN WINGS bestellen, da kann nicht so viel schief gehen....


Die Höhlenbesichtigung spare ich mir, da ich in Kärnten dank der Familie Jamelnik Otto sen. und jun. meine diesbezüglichen Erfahrungen machen durfte.

Die eustachische Röhre, in der ich damals stecken geblieben bin verfolgt mich heite noch in so manchem Albtraum - auch wenn das inzwischen über 20 Jahre her ist.


Die Landschaft wird etwas bergiger.


Und dann bin ich auf der 2. Attraktion der heutigen Route 66 Befahrung.


Eine alte ehemalige Tankstelle wurde als Besichtigungsstätte und Cafehaus umfunktioniert.

Ich treffe auf ein französisches Pärchen, die sich hier eine Harley Davidson ausgeborgt haben und die Route 66 abfahren.



Einige alte und ältere Fahrzeuge stehen auf dem Gelände herum.



Einer, der die Besichtigung nicht überlebt hat.


Dieser verrostete Schlitten steht zum Verkauf an.


Es rennt angeblich noch gut und ist für schlappe U$ 8.500,- zu haben.




Weiter gehts die Route 66. Eine Stromautobahn kreuzt die Strasse.


Und dann ist es auch schon vorbei, das ROUTE 66 Feeling.


 Ich gehe zum Wallmart einkaufen:
  • 6 Paar Socken, da die bisherigen nicht überlebt haben und das letzte Paar schon von alleine stehen kann inklusive entsprechender Duftnote
  • 1 Schlafpolster, da ich demnächst wieder öfter im Zelt übernachten werde
  • 1 Taschenlampe, da die alte den Geist aufgegeben hat
  • 1 Liter Vollsynthetik Motoröl, damit mein Baby wie geschmiert läuft
  • 1 Schraubenschlüsselset



Die Kettenspannung passt noch nicht ganz und so heisst es wieder alles runter vom Motorrad. Einstellen, Probefahren, aufpassen das inzwischen nichts mehr wegkommt, nachstellen und fertig.


Ich fahre dann noch ein paar hundert Kilometer in Richtung LOS ANGELES, damit ich morgen nicht zu lange fahren muss und checke dann in NEEDLES in einem U$ 25,- Motel ein.

Der Besitzer ist ein Inder und hat eine tragische Liebesgeschichte in Deutschland hinter sich. Doch davon morgen mehr, im neuen Blog...

DER WEG IST DAS ZIEL

Dienstag, 28.9.2010: Flagstaff, Sedona und retour/USA-Arizona
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Gestern Abend bin ich vom GRAND CANYON NATIONALPARK noch nach Flagstaff gefahren. Flagstaff liegt zirka 80 Meilen entfernt.

Auf dem Highway 180 war fast nichts los. Am Abend ist es jedoch schon sehr kalt. Da ich wegen der Hitze derzeit nur mit Jeans und den Begschuhen fahre friert mir und ich wickle meine Beine zusätzlich in ein Handtuch ein.

Das Hostel finde ich nicht gleich, frage mich jedoch durch, was immer irgendwie funktioniert.

Ich teile mir ein kleines Zimmer mit 3 anderen Burschen. Ein Milchbubi aus den USA, der demnächst im Nationalpark arbeiten wird. Einen Franzosen, dessen Vater einen schweren Unfall mit einer Harley Davidson hatte, sein Rückgrat mehrfach gebrochen ist und der morgen operiert wird.

Der Dritte ist ein Italiener, STEFANO, der etwas Deutsch spricht, da er in Österreich als Pizzakoch gearbeitet hat. Es ist ein wilder Hund und hat 9 Monate mit dem Fahrrad Nordeuropa und Russland bereist.

Er erzählt mir, das er mit ganz wenig Geld ausgekommen ist, weil es sich dies zum Ziel gesetzt hatte. Er hat damals pro Tag maximal 3 Euro ausgegeben. So hat er gelernt sich auch über ganz kleine Dinge, wie einen Apfel zum Beispiel zu freuen.

Nach dem Duschen gehe ich noch in die Stadt, schmeisse mir ein paar Hühnerteiloe und 2 Bier ein und lerne 2 Schwule und ihre Freundin kennen.

Zu viert ziehen wir weiter um die Häuser. Ich lerne einen Securitymann, einen Musikproduzenten und eine Kranzenschwester kennen. Irgendwann in der Früh geht es dann in die Heia.

Heute Früh mache ich ein Foto von STEFANO. Neben ihm das ist RIJU aus Los Angeles. Sie ist 34 und hat bisher nur Hardcore gearbeitet. Jetzt hat sie gekündigt um eine Pause zu machen und sich über einiges klar zu werden und reist mit ihrem Auto durch die Welt. Sie weiss noch nicht wie lange die Reise dauern wird.


Ich habe inzwischen auch etwas Farbe angelegt. Seit dem DEATH VALLEY habe ich eine offene Lippe, die immer wieder aufspringt und blutet. NIVEACREME kommt hier ordentlich zum Einsatz.


Ich will heute nach SEDONA, südlich von Flagstaff gelegen. Ich will eigentlich den Highway 89A durch die Pampas fahren, komme von der Hauptverbindung 17 nach Phönix nicht mehr runter.


Dadurch geht mir wieder einmal fast das Benzin aus, aber ich schaffe es gerade noch nach Sedona zu kommen. Ein faszinierender, spiritueller Ort inmitten roter Felsgebilde.


Meine Camera, eine NIKON D3000, macht immer mehr Probleme. Der Autofocus funktioniert plötzlich nicht mehr und ich kann keine scharfen Bilder mehr schiessen.


Ich schaffe es gerade noch dieses Ostereihaus zu fotografieren.


Ich fahte ins Stadtzentrum runter. Rund um mich herum lauten New Age Läden, Wahrsager und Anbieter spiritueller Touren.

Man spürt richtig die Energie die hier fliesst.

Und dann fährt mir ein Radfahrer fast ins Motorrad. ich habe gerade einen schleichenden Autofahrer überholt, da kommt er von links auf mich zugeschossen und wachtelt mit der Hand.

Ich bremse scharf ab, fahre dann aber weiter, da es ganz knapp NICHT zu einem Zusammenprall gekommen ist. Im Rückspiegel erkenne ich, das es ein Poizist auf einem Fahrrad ist, der mir mit Vollgas nachfährt und mir nachschreit.

Stehen bleiben - nein danke. Ich gebe Gas und fahre den Hügel rauf aus der Stadt, während der Polizist in sein Funkgerät spricht.

Ich suche einen Campingplatz, finde jedoch keinen. Ich entscheide mich über eine Seitenstrasse zurück zu fahren. Nein, in der Stadt gibt es keine Campingplätze aber etwas ausserhalb.

Also fahre ich wieder über die Hauptstrasse aus der Stadt raus. Vor mir wieder so ein Schleicher. Da sehe ich den Polizisten. Er sieht mich, ist sich jedoch nicht sicher, da ich vorhin keinen Helm aufhatte.

Ich gebe Gas und brause aus der Stadt, ich will heute nicht im Knast übernachten.

Fast 20 Meilen ausserhalb der Stadt gibt es dann tatsächlich einige Campingplätze, die mich jedoch nicht ansprechen und so fahre ich wieder zurück nach Norden.

Ich geniesse die kurvenreiche Strasse zurück nach Flagstaff, auch wenn es inzwischen schon finster geworden ist.

Etwas westlich von Flagstaff nehme ich mir ein Motel 6 Zimmer und schmeisse mich in die Badewanne.


SEDONA - tolle Stadt, kann ich nur empfehlen - auch wenn es nur knapp 15 Minuten waren, die mir die Stadt vergönnt war.

DER WEG IST DAS ZIEL .... oder?

ÜBRIGENS

Dieser Blog wurde inzwischen über 8.000 mal aufgerufen. Ich bedanke mich für das Interesse und sende ganz liebe Grüsse in die Welt, wo immer das auch sein mag.







Mittwoch, 29. September 2010

GRAND CANYON

Montag, 27.9.2010: Grand Canyon nach Flagstaff/USA-Arizona
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Als ich heute aus meinem Zelt krieche erwartet mich schon ein neugieriges Erdmännchen. Irgend so ein frecher Österreicher hat doch glatt vor seiner Höhle sein Zelt aufgeschlagen...


Ich schau mich einmal ordentlich um, was da so los ist. Als ich gestern, spät in der Nacht angekommen bin, habe ich nicht mehr viel gesehen.


Ich räume die Sachen aus den Zelt und bereite mich auf ein grandioses Frühstück vor - einen Erdnussriegel und Wasser. Ist noch immer besser als gar nichts...


Plötzlich ist da die Parkrangerin und fragt nach meiner Campingkarte. Ich antworte, das ich sehr spät angekommen bin und schon alles zu war.

Es gibt auch einen Buchungsautomaten - da werde ich hingeschickt um schnell noch ein Ticket zu lösen. So ein Stress in der Früh, ich bin noch gar nicht richtig munter.


Ich suche den Automaten und komme zum Luxusvan der Parkrangerin.


Daneben finde ich die Toiletten (ich hätte vorhin nicht in den Wald gehen müssen) und den Buchungsautomaten.



Die U$ 12,- sind ein gnädiger Preis für einen perfekt eingerichteten Campingplatz. Da es keine Duschen gibt dürfte es so günstig sein.

Ich bin über den Osteingang rein gekommen und arbeite mich jetzt in Richtung GRAND CANYON VILLAGE vor.


Die Ausmasse des GRAND CANYON sind gewaltig.




Es sind auch jede Menge Motorradfahrer unterwegs. Ich treffe ein Schweizer Pärchen, die mit einer Mietharley unterwegs sind. Für die 3 Wochen Motorrad- Mietdauer legen sie US 2.500,- also ca. 1.875,- Euro pro Motorrad hin.

Sie fahren die Route 66 und besuchen alle Besonderheiten auf ihrem Weg, wie auch den Grand Canyon National Park.


Am Abgrund haben es sich 2 grosse Raben gemütlich gemacht und warten darauf, das von dem einen oder anderen Touristen was für sie abfällt.


Ich bin vom DEAD HORSE POINT schon verwöhnt worden mit Canyons, trotzdem kann ich mich nicht satt sehen.


Unterwegs wird vor Wildkatzen gewarnt - ich bekomme den ganzen Tag jedoch keine zu sehen. Dazu sind hier zu viele Touristen unterwegs.


Seinerzeit mussten die Besucher eine 11-stündige Anreise mit der Kutsche aus Flagstaff in Kauf nehmen.


Damals waren auch noch die Hosenträger sehr stark in Mode...


Es wurden auch Mienen betrieben um diverse Edelmetalle zu fördern.


Professionell ging das natürlich nur im WEISSEN HEMD und KRWATTE....


Auf Tafeln wird vor den Gefahren des Nationalparks gewarnt.

Am 9. Juli 2004 starb die 24- jährige Marathonläuferin MARGARET BRADLEY an Dehydrierung, obwohl sie1,5 Liter Wasser, 2 Energieriegel und einen Apfel mithatte.

Sie und ihr Partner haben jedoch grundlegende Fehler begangen, die zu ihrem Tod geführt haben.


Ein toter Baum, der seine Äste in den Himmel streckt.


Eine japanische Touristin mit ihren Riesenzoom.

Ich frage sie, ob sie an der gegenüberliegenden Seite einen kleinen Stein fotografieren will. Sie grinst mich nur an und knipst fröhlich weiter.


Ich treffe DAVE und LINA aus Boston. Durch das Motorrad komme ich automatisch mit vielen Leuten ins Gespräch.

Ich frage ihn, ob er schon mit seiner SCHWIEGERMUTTER hier war. Er sagt, das er keine Schwiegermutter hat. Darauf ich: du warst mit ihr also schon vor einiger Zeit hier und sie ist nicht mehr STILL ALIVE...

No, er hat noch nicht geheiratet, muss also keine böse Schwiegermutter in den Grand Canyon stossen. Sie war schon einmal verheiratet, würde es aber eventuell noch einmal tun...


Die beiden fragen, ob ich nicht nach Boston kommen will - leider nein, es liegt auf der anderen Seite Amerikas und damit nicht auf meiner Route.

Ich komme im Grand Canyon Village an und begebe mich ins Vicitor Center um mich zu erkundigen.


Auf Schautafeln wir alles sehr ausführlich erklärt und dargestellt.


Um die knapp 5 Millionen Besucher zu bewältigen und die Umwelt zu schonen  gibt es drei Buslinien, die die Besucher zu den besonderen Plätzen des Parks bringen.


Ich hole mir zuerst eine Stärkung im Supermarkt - natürlich CHICKEN WINGS.


Und dann geht es los. Auf einer Schautafel wird erklärt, wie ein Mules, ein Maultier entsteht.


Die Mules dienen dazu Touristen in den Canyongrund zu bringen, wie diesen Opa hier. Er bittet Touristen ihn zu fotografieren und ihm per Mail dann dieses Foto zuzusenden.


Blick zurück auf die LODGES am Canyonabgrund.


Für Kinder wird ein spezielles Programm geboten, wo sie sich ein Rangerabzeichen erarbeiten können.


Und immer wieder erin Blick in die Tiefe oder auf eine der vielen Aussichtsplattformen.



Auf Schautafeln wird alles genau erklärt.


Dieses deutsche Mädchen ist gerade dabei abzustürzen.


Das Mädl kann ich nicht mehr retten, dafür aber dieses süsse Eichkätzchen, das am verdursten ist.


Als Dankeschön gibts noch ein paar schöne POSEN für mich.


Da will ich um nichts nachstehen und possiere ebenfalls. Gleich hinter mir geht es hunderte Meter in die Tiefe. Eine Absicherung scheint hier keine so grosse Rolle zu spielen.


Plötzlich ein DANGER Zeichen.


Hier wurde in einer Miene URAN abgebaut und seither ist die ganze Gegend verseucht. Heute Abend brauche ich keine Taschenlampe mehr, da leuchte ich von alleine...


Hier wurden scheinbar ein paar besoffene Junkies beschäftigt. Es wurden jede Menge Draht dazu verwendet, Pflanzen einzuzäumen - ein absoluter Unsinn.

In Österreich würden wir solche Personen einsperren, damit sie keinen Umfug mehr anstellen können. Hier gibt es scheinbar zu viel Geld, Drahltzäune und Junkies...

Ein paar Meter weiter weg vom Canyon kümmert sich schon wieder niemand mehr um die Pflanzensicherung.


Blick auf die begeisterten Touristen.


Am Ende komme ich zu HERMITS REST, werfe einen Blick in den Kamin und mache mich mit dem Shuttlebus wieder auf den Rückweg.



Wir sehen einen Elch mit Jungem.


Am Ende der Buslinie sehen wir dann gleich eine ganze Elchhorde.


Und so geht ein toller Tag im grössten Nationalpark Amerikas zu Ende.

Ich besteige die KTM und düse nach Flagstaff, wo ich in einem Hostel einchecke.